Bakterien im Magen

 

Sind Bakterien im Magen gefährlich?

Bakterien im Magen zu haben, ist nichts Außergewöhnliches oder Besorgniserregendes. Früher ist man noch davon ausgegangen, dass Bakterien im Magen nicht überleben können aufgrund der Magensäure. Doch heutzutage ist bekannt, dass mehr als über einhundert Bakterien im Magen zu finden sind. Bisher sind die meisten Bakterien im Magen jedoch noch nicht erforscht, sodass zunächst ungeklärt bleibt, welche Bakterien im Magen gefährlich sein könnten.

Belegt wurde bislang allerdings, dass Bakterien im Magen namens Helicobacter Pylori gefährlich sind. Denn dieses Bakterium besiedelt die menschliche Magenschleimhaut und ist für eine Vielzahl von Erkrankungen verantwortlich. 80% der Magenschleimhautentzündungen, 75% der Magengeschwüre und 70% aller Magenkrebserkrankungen stehen mit diesen Bakterien im Magen in Verbindung. Zudem kann der Helicobacter Pylori auch Zwölffingerdarmgeschwüre sowie Lymphdrüsenkrebs auslösen.

 

Woher kommen Bakterien im Magen?

Bakterien gelangen im sehr frühen Alter in den menschlichen Magen und die Besiedlungsdichte steigt mit zunehmendem Lebensalter stetig. Bei natürlich geborenen Kindern(heliccheck.com/hp-bei-kindern) beginnt die Besiedelung bereits während der Geburt. Das Stillen beispielsweise, lässt milchsäureproduzierende Bakterien im Magen des Kindes entstehen.

Wie die Bakterien im Magen namens Helicobacter Pylori übertragen werden, konnte bisher nicht geklärt werden. Vermutlich entstehen diese Bakterien im Magen durch eine orale Übertragung. Jedoch ist sicher, dass die korkenzieherartige Struktur des Helicobacter Pylori das Überleben der Bakterien im Magen ermöglicht. Diese Bakterien im Magenbleiben bei mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung unentdeckt. Werden sie entdeckt, sind die Bakterien im Magen sehr hartnäckig, sodass eine Behandlung erschwert wird.

 

Wie können Bakterien im Magen vermieden werden?

Da Bakterien im Magen bereits in einem sehr frühen Alter vorhanden sind, ist eine Vermeidung von jeglichen Bakterien im Magen nicht möglich. Vermieden werden können jedoch Bakterien im Magen, welche eine Infektion auslösen. Durch die Einhaltung von bestimmten Hygienemaßnahmen wie beispielsweise gründliches Händewaschen können Infektionen auslösende Bakterien im Magen umgangen werden.

Den Helicobacter Pylori zu vermeiden ist besonders schwierig, da ungeklärt ist, auf welchem Weg die Infektion überhaupt stattfindet. Ob ein Zusammenhang zwischen bestimmten Lebensmitteln bzw. Genussmitteln und den Bakterien im Magen besteht, ist nicht ausreichend untersucht.

 

 

Welche Symptome treten aufgrund von Bakterien im Magen auf?

Bei schädlichen Bakterien im Magen treten oftmals Störungen des Verdauungssystems, wozu Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit sowie Erbrechen gehören können, auf. In seltenen Fällen können Bakterien im Magen eine lebensbedrohliche Dehydrierung zur Folge haben.

Eine Infektion mit dem Helicobacter Pylori kann Beschwerden wie Magendrücken, Blähungen, Sodbrennen oder Durchfall verursachen. Allerdings können die Bakterien im Magen auch keine Symptome hervorrufen und somit zunächst unbemerkt bleiben.

 

Was tun bei Bakterien im Magen?

Bei Bakterien im Magen sollte zunächst herausgefunden werden, um welche Art von Bakterien es sich handelt beziehungsweise ob diese für auftretende Beschwerden verantwortlich sind. Führen Bakterien im Magen zu einer Infektion, verschwindet diese meist von selbst nachdem die Krankheitserreger ausgeschieden wurden. Zu beachten ist allerdings, dass Flüssigkeits- und Salzverlust, welche durch Durchfall und Erbrechen bei einer Infektion ausgelöst werden, ausgeglichen werden müssen.

Vermutet man, dass es sich bei den Bakterien im Magen um den Helicobacter Pylori handelt, sollte man dies testen lassen. Diese Bakterien im Magen können vom Arzt oder durch neuartige Schnelltests nachgewiesen werden. Schnelltests sind besonders geeignet für Menschen, die nicht gerne zum Arzt gehen. Für den Helicobacter Pylori bietet der Heli-C-Check eine schnelle, praktische Möglichkeit für Betroffene mehr über die Ursache ihrer Beschwerden als auch die Bakterien im Magen zu erfahren. Nach nur 10 Minuten gewinnt der Patient Klarheit darüber, ob sich die bedrohlichen Bakterien im Magenbefinden. Diese Art der Bakterien im Magenwird mit einer Zuverlässigkeit von über 97% nachgewiesen. Werden die Helicobacter Pylori Bakterien im Magen festgestellt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser behandelt die Bakterien im Magen mit speziellen Antibiotika und Wirkstoffen, welche die Magensäureproduktion hemmen. Geläufig ist bei der Behandlung der Bakterien im Magen die Dreifach-Kombination, auch Triple-Therapie genannt. Sie besteht aus zwei antibiotischen Substanzen und einem Protonenpumpenhemmer. Auch eine Vierfach-Kombination ist zur Beseitigung der Bakterien im Magen möglich. Nach der medikamentösen Behandlung, ist die Magenschleimhaut in der Regel vom Befall der krankheitserregenden Bakterien im Magen befreit.

Kann eine Infektion aufgrund von Bakterien im Magen vom Arzt ausgeschlossen werden, sollte eine Lebensmittelunverträglichkeit als Diagnose in Erwägung gezogen werden. Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit wie die Zöliakie beispielsweise zeigt ähnliche Symptome wie eine Infektion hervorgerufen von Bakterien im Magen